Fiaccolata 2026: Das „Licht der Hoffnung“ auf der Alster

Ein symbolträchtiger Fackellauf erinnert jedes Jahr an die Ursprünge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Mitte April 2026 machte das „Licht der Hoffnung“ auch in Hamburg Halt – und wurde vom DRK-Kreisverband Hamburg-Nordost ein Stück auf seinem Weg nach Solferino begleitet.

Fackellauf durch Hamburg – auf dem Wasserweg über die Alster

Am Helenen Quartier wurde die Fackel von der DRK-Schwesternschaft Hamburg an uns übergeben. Von dort aus begann eine besondere Etappe: Mit Rettungskajaks trugen unser Kreisgeschäftsführer Oliver Weber und der Leiter der Wasserrettung, Christian Recke, das „Licht der Hoffnung“ über die Hamburger Alster und übergaben es anschließend an den DRK-Kreisverband Eimsbüttel.

Gemeinsam setzten alle Beteiligten ein sichtbares Zeichen für Menschlichkeit, Zusammenhalt und Engagement – und für die Überzeugung, dass ein kleines Licht große Wirkung entfalten kann.

Die Fiaccolata – Erinnerung und Auftrag zugleich

Mit der Fiaccolata erinnern Menschen weltweit an die Ursprünge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Tausende Teilnehmende tragen Fackeln und setzen damit ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Solidarität und Hoffnung.

Der traditionelle Fackelzug führt von Solferino nach Castiglione delle Stiviere – genau dort, wo Henry Dunant 1859 die Idee des Roten Kreuzes entwickelte. Die Fackeln stehen symbolisch für das Licht der Menschlichkeit, das seit Generationen weitergegeben wird.

Seit 2021 wird dieses Licht bereits im Vorfeld in einem internationalen Staffellauf durch Europa getragen. Ende Juni erreicht die Fackel Solferino, wo sie im Rahmen der Fiaccolata feierlich an das Italienische Rote Kreuz übergeben wird.